Klavierhocker - Kaufberatung, welcher ist der Richtige für mich?

Schwarz muss er sein, ledergepolstert, dreh- und höhenverstellbar, der passende Klavierhocker.
Bei Pianelli finden Sie eine riesige Auswahl an Sitzen und Hockern für Ihr Klavier oder E-Piano.

Viele Fragen sich, warum die Auswahl an Klavierhockern so unglaublich groß ist, braucht das jemand? Die Preisspannen bei Pianelli.de gehen von 19,90 für einen Keyboardhocker bis knapp unter 1000 EUR für eine deluxe-Flügelbank. Insgesamt haben die bei Pianelli 26.000 verschiedene Gestell+Polster+Farbvarianten. Alles nur um darauf zu sitzen, ist das nötig?

Worauf muss ich überhaupt achten, wenn ich mir einen Klavierhocker kaufen möchte?

Zunächst mal sollte jeder für sich klären, wie intensiv das Sitzmöbelstück genutzt werden soll. Spiele ich nur hin und wieder, vielleicht einmal die Woche oder eher mehrere Stunden am Tag? Das wichtigste ist auf jeden Fall, dass ein Klaviersitz höhenverstellbar ist. Nur so können Sie am Klavier richtig sitzen. Lesen Sie bitte auch den Beitrag „Wie sitze ich richtig am Klavier?“! Wie oft muss der Hocker in der Höhe verstellt werden? Auch das eigene Körpergewicht sollte bei der Wahl des Klavierstuhls nicht außer Acht gelassen werden. Diese Faktoren beeinflussen die Haltbarkeit. Günstige Klavierhocker kommen in der Regel aus China. Zwar sind diese Modelle recht brauchbar, aber in der Stabilität und Langlebigkeit haben Sie durchaus Defizite. Die größten Preisunterschiede bei den Klavierbänken und Klavierhockern entstehen im Wesentlichen durch den mehr oder weniger aufwändigen Aufbau des Mechanismus für die Höhenverstellung. Für leichte Personen mit kleinem Geldbeutel, die nicht all zu viel spielen, genügt sicherlich ein einfacher Klavierhocker, eine Klavierbank für knapp 70 EUR oder, optisch nicht ganz so ansprechend, vielleicht sogar einfach nur eine Keyboardbank. Eine lebenslange Haltbarkeit sollte hier allerdings nicht vorausgesetzt werden. Ein wenig robuster sind Modelle um 80 EUR mit etwas verstärkter Doppelscheren-Mechanik Wesentlich robuster sind dann z.B. die Hocker und Bänke der Firma Burghard aus Deutschland ab rund 150 EUR mit einer sehr hochwertig verarbeiteten Mechanik für die Höhenverstellung, einem sehr feinen Gewinde und einer wesentlich größeren Farbauswahl der Holzgestelle und Polster. Die Standardklavierbank bei der Firma Burghardt ist bereits für Personen bis 130 kg ausgelegt. Nun fragt man sich vielleicht, warum gibt es Klavierbänke, die noch wesentlich hochpreisiger sind. Zum einen gibt es neben dem normalen Stoff oder Kunstlederpolster auch ein echtes Rindsleder zur Auswahl, welches vermutlich die langlebigste Variante der Polsterung darstellt. Zum anderen sind die Konzertbänke noch stabiler als die Standardvariante. Im Konzertsaal weiß der Veranstalter nie, welcher Pianist sich mal ans Instrument setzt, das heißt, auch ein sehr kräftig gebauter Pianist sollte sich beruhigt niederlassen können. Die Konzertbänke der Firma Burghardt sind für eine Belastung bis 150 kg ausgelegt. Außerdem sollte eine Klavierbank im Konzertsaal auch bei besonders unruhigen Pianisten keine Eigengeräusche wie Quietschen oder Klappern von sich geben, auch hierauf wird natürlich bei der Produktion von sehr hochpreisigen Flügelbänken geachtet.

Gesteppte Polster, abgesetzte Konturen an den Beinen usw. erhöhen zusätzlich den Preis, sind dann natürlich eher Geschmacksache, bzw. können dann auch passend zum Instrument gewählt werden.

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Autor: admin
Datum: Donnerstag, 11. Juni 2009 13:16
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