Beitrags-Archiv für die Kategory 'Allgemein'

Was für ein Polster ist das Beste?

Donnerstag, 11. Juni 2009 23:02

Die Frage nach dem Polster beantwortet sich Größtenteils durch den jeweiligen persönlichen Geschmack. Einige wenige Faktoren sind jedoch durchaus zu überdenken. Das günstigste ist Stoff oder Kunstleder und wird daher auch am meisten gekauft. Auf Stoff sitzt es sich bequemer weil man auch bei längerem Sitzen nicht schwitzt. Dafür hinterläßt man bei den meisten Stoffen Sitzspuren auf dem Polster. Das Kunstleder sieht daher in der Regel etwas ansprechender aus, allerdings stört hier nach längerem Sitzen die fehlende Atmungsaktivität. Inzwischen gibt es bei vielen Herstellern auch atmungsaktive Kunstleder, die dann z.B. ECO-Kunstleder heißen. Der große Vorteil von Kunstleder ist die leichte Möglichkeit der Reinigung. Einfach mit einem feuchten Tuch abwischen, fertig.
Alle guten Eigenschaften bei höchster Haltbarkeit vereint das echt-Lederpolster in sich. Ob die Vorteile nun den Aufpreis wert sind, muss jeder mit sich und seinem Geldbeutel klären. Die preiswerten Hersteller bieten selten echt-Lederpolster an, daher muss neben dem teureren polster auch normalerweise auf ein etwas hochwertigeres Klavierbank oder Klavierhocker Modell ausgewichen werden.

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: tom

Hocker oder Bank, was ist besser?

Donnerstag, 11. Juni 2009 22:46

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Klavierhocker und einer Klavierbank?

Als Klavierhocker bezeichnet man einen 3 oder 4 beinigen Sitz, der mit einer Metall- oder selten auch Holzspindel durch Drehen in der Höhe verstellt werden kann. Die Sitzfläche ist meistens rund, hin und wieder auch eckig.
Eine Klavierbank hingegen hat einen aufwändigen Mechanismus unter der Sitzfläche, der für die Höhenverstellung verantwortlich ist. Die Sitzfläche einer Klavierbank ist fest und kann sich nicht beim Sitzen verdrehen. Der Spieler sitzt somit auf einer Klavierbank wesentlich stabiler, daher bevorzugen 90 % aller Klavierspieler die Klavierbank. Der Klavierhocker ist aus diesem Grund sehr selten geworden, früher allerdings gab es fasst ausschließlich Klavierhocker vor den Klavieren.

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: tom

Klavierhocker - Kaufberatung, welcher ist der Richtige für mich?

Donnerstag, 11. Juni 2009 13:16

Schwarz muss er sein, ledergepolstert, dreh- und höhenverstellbar, der passende Klavierhocker.
Bei Pianelli finden Sie eine riesige Auswahl an Sitzen und Hockern für Ihr Klavier oder E-Piano.

Viele Fragen sich, warum die Auswahl an Klavierhockern so unglaublich groß ist, braucht das jemand? Die Preisspannen bei Pianelli.de gehen von 19,90 für einen Keyboardhocker bis knapp unter 1000 EUR für eine deluxe-Flügelbank. Insgesamt haben die bei Pianelli 26.000 verschiedene Gestell+Polster+Farbvarianten. Alles nur um darauf zu sitzen, ist das nötig?

Worauf muss ich überhaupt achten, wenn ich mir einen Klavierhocker kaufen möchte?

Zunächst mal sollte jeder für sich klären, wie intensiv das Sitzmöbelstück genutzt werden soll. Spiele ich nur hin und wieder, vielleicht einmal die Woche oder eher mehrere Stunden am Tag? Das wichtigste ist auf jeden Fall, dass ein Klaviersitz höhenverstellbar ist. Nur so können Sie am Klavier richtig sitzen. Lesen Sie bitte auch den Beitrag „Wie sitze ich richtig am Klavier?“! Wie oft muss der Hocker in der Höhe verstellt werden? Auch das eigene Körpergewicht sollte bei der Wahl des Klavierstuhls nicht außer Acht gelassen werden. Diese Faktoren beeinflussen die Haltbarkeit. Günstige Klavierhocker kommen in der Regel aus China. Zwar sind diese Modelle recht brauchbar, aber in der Stabilität und Langlebigkeit haben Sie durchaus Defizite. Die größten Preisunterschiede bei den Klavierbänken und Klavierhockern entstehen im Wesentlichen durch den mehr oder weniger aufwändigen Aufbau des Mechanismus für die Höhenverstellung. Für leichte Personen mit kleinem Geldbeutel, die nicht all zu viel spielen, genügt sicherlich ein einfacher Klavierhocker, eine Klavierbank für knapp 70 EUR oder, optisch nicht ganz so ansprechend, vielleicht sogar einfach nur eine Keyboardbank. Eine lebenslange Haltbarkeit sollte hier allerdings nicht vorausgesetzt werden. Ein wenig robuster sind Modelle um 80 EUR mit etwas verstärkter Doppelscheren-Mechanik Wesentlich robuster sind dann z.B. die Hocker und Bänke der Firma Burghard aus Deutschland ab rund 150 EUR mit einer sehr hochwertig verarbeiteten Mechanik für die Höhenverstellung, einem sehr feinen Gewinde und einer wesentlich größeren Farbauswahl der Holzgestelle und Polster. Die Standardklavierbank bei der Firma Burghardt ist bereits für Personen bis 130 kg ausgelegt. Nun fragt man sich vielleicht, warum gibt es Klavierbänke, die noch wesentlich hochpreisiger sind. Zum einen gibt es neben dem normalen Stoff oder Kunstlederpolster auch ein echtes Rindsleder zur Auswahl, welches vermutlich die langlebigste Variante der Polsterung darstellt. Zum anderen sind die Konzertbänke noch stabiler als die Standardvariante. Im Konzertsaal weiß der Veranstalter nie, welcher Pianist sich mal ans Instrument setzt, das heißt, auch ein sehr kräftig gebauter Pianist sollte sich beruhigt niederlassen können. Die Konzertbänke der Firma Burghardt sind für eine Belastung bis 150 kg ausgelegt. Außerdem sollte eine Klavierbank im Konzertsaal auch bei besonders unruhigen Pianisten keine Eigengeräusche wie Quietschen oder Klappern von sich geben, auch hierauf wird natürlich bei der Produktion von sehr hochpreisigen Flügelbänken geachtet.

Gesteppte Polster, abgesetzte Konturen an den Beinen usw. erhöhen zusätzlich den Preis, sind dann natürlich eher Geschmacksache, bzw. können dann auch passend zum Instrument gewählt werden.

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